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23.06.2022

Kritik am Verbrennerverbot der EU

Mittelstands- und Wirtschaftsunion: Innovation ausgebremst

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Uelzen kritisiert die Entscheidung des Europäischen Parlaments, dass ab 2035 in der EU keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden dürfen. Dieter Ruschenbusch, Vorsitzender der MIT Uelzen, sagt: „Die linke Mehrheit im Europa-Parlament stürzt uns sehenden Auges ins Elektro- Chaos.“ Es gebe bis dahin weder die Ladeinfrastruktur noch ausreichende leistungsfähige Netze und die nötige Stromversorgung. Auch aus einem anderen Grund sei die einseitige Festlegung durch Linke, Liberale und Grü- ne falsch: „Mit dem Verbot moderner Motoren verbaut sich Europa den Weg ins Zeitalter synthetischer Kraftstoffe. Das Prinzip der Technologie-Of- fenheit wird völlig außer Acht gelassen. Neben der Elektromobilität muss auch auf andere klimafreundliche und zukunftsorientierte Technologien gesetzt werden.“ Die Politik sei nicht in der Lage zu entscheiden, welche In- novation in fünf oder zehn Jahren besser als Elektromobilität sei.

Die MIT Uelzen fordert die Ampel-Koalition auf, das Vorhaben auf Ebene der Mitgliedsstaaten zu stoppen. Unternehmen der Automobilindustrie müssten die Möglichkeit haben, Technologien auf den Markt zu bringen.